Anpfiff am Samstag um 18:30 Uhr im Bunker
In der Stadt der Domspatzen wollen sich am Samstagabend die „Red Sparrows“ der HSG Freiburg einnisten, um zwei Punkte für den Klassenerhalt in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen auf den „Heimflug“ mitzunehmen. Der ESV 1927 Regensburg möchte sein „Bunker-Nest“ aber mit allen Mitteln verteidigen und den tabellarischen Höhenflug fortsetzen. Anpfiff im Bunker ist um 18:30 Uhr
Die Gäste aus dem Breisgau konnten am vergangenen Wochenende die immens wichtige Vier-Punkte-Partie gegen Leverkusen knapp mit 31:30 für sich entscheiden. Die Begegnung war typisch für die Freiburgerinnen, die zu Beginn dem Bundesliga-Absteiger deutlich unterlegen wirkten. Mi starker Mentalität drehten sie das Spiel jedoch noch auf ihre Seite. Das hatte enorme Auswirkungen: Statt Punktegleichstand weisen die Red Sparrows nun doppelt so viele Zähler (8:18) auf wie Leverkusen (4:22) und Kirchhof (4:20) und sogar fünf als Buchholz.
Mitverantwortlich für den zweier waren auch zwei ehemalige Regensburgerinnen: Rechtsaußen Saskia Probst war mit fünf Treffern wieder einmal Topscorerin, Linksaußen Johanna Brennauer erzielte alle ihre drei Tore in der Crunchtime. Trainer Simon Rittemann, der während der Runde den Posten des langjährigen Erfolgscoaches Igor Bojic übernahm, verbesserte seine Ausbeute dadurch auf 3:3 Zähler. Der Übungsleiter muss allerdings von nun an auf seinen Routinier Simone Falk verzichten, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Karriere ab sofort beendet und gegen Leverkusen verabschiedet wurde. Damit geht dem ohnehin nicht großen Kader – bislang trugen sich zwölf Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein – große Erfahrung und auch viele Tore verloren. Vor allem vom Siebenmeterstrich war die 31-Jährige eine Bank und erzielte dort 40 ihrer 50 Saisontore.
Die Verlässlichkeit in Person war vor Wochenfrist auch wieder einmal Franziska Peter: Die ESV-Kapitänin erzielte beim Auswärtssieg in Mainz neun Tore und wurde zur „Spielerin der Woche“ in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen gewählt. Generell sind die Leistungen der Bunkerladies seit Wochen richtig gut, was sich in fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien und Tabellenplatz fünf des Sechzehner-Feldes widerspiegelt. Mit einem weiteren Zweier würde das Ziel Klassenerhalt wieder ein gutes Stück näherrücken.
„Wir möchten das Heimspiel unbedingt gewinnen, sind aber auch gewarnt vor den Freiburgerinnen, die eine unangenehme Abwehr stellen können und auch im Angriff anders als viele andere Teams agieren“, sagt ESV-Trainer Bernhard Goldbach. „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir dort weitermachen, wo wir die letzten Spiele aufgehört haben. Wenn uns das gelingt, bleiben die wichtigen Punkte bei uns im Bunker“, sagt der Sportliche Leiter Robert Torunsky. Anwurf ist um 18.30 Uhr.
Tickets:
Eintrittskarten können bis Samstag 12 Uhr auf der ESV-Handball-Website unter Tickets reserviert werden. Dazu gibt es ein Kontingent an der Abendkasse. Rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen.
Handball-EM:
Im Anschluss an das Zweitliga-Spiel gegen Freiburg gibt es die Möglichkeit, dass EM-Spiel der Männer im Public Viewing auf der LED-Leinwand zu verfolgen.

