Hitziges Auftaktspiel in Dachau

ESV 1927 Regensburg
Foto: ESV 1927 Regensburg

Bunkerboys erkämpfen sich Auswärtssieg zum Saisonstart

Die Handballer des ESV 1927 Regensburg sind mit einem hart erkämpften 30:25 (16:11)-Auswärtserfolg beim ASV Dachau in die neue Oberliga-Saison gestartet. In einer durchgehend emotionalen und hitzig geführten Partie sicherten sich die „Bunkerboys“ letztlich verdient die ersten zwei Zähler der Spielzeit, machten es sich durch zahlreiche vergebene Chancen jedoch phasenweise selbst unnötig schwer.

Von Beginn an war Feuer in der Partie. Die Hausherren forderten den Regensburgern körperlich alles ab, doch die Bunkerboys erwischten den besseren Start. Über eine stabile Abwehr setzten sich die Domstädter früh leicht ab. In der Offensive zeichnete sich vor allem Rückraumspieler Lukas Heinle aus, der mit insgesamt 11 Treffern (davon 5/5 verwandelte Siebenmeter) bester Torschütze des Abends war, sowie Leander Lettl, der 7 Tore zum Erfolg beisteuerte. Auch Sebastian Löw (4 Tore) und Peter Wittek (3 Tore) setzten wichtige Akzente.

Das Spiel war geprägt von hoher Intensität, was sich auch in insgesamt 11 Zeitstrafen (7 auf Seiten des ESV) und zahlreichen Verwarnungen widerspiegelte. Trotz der Führung zur Halbzeitpause (16:11) verpassten es die Regensburger im zweiten Durchgang, den Sack frühzeitig zuzumachen. Hochkarätige Einwurfmöglichkeiten wurden nicht konsequent genutzt, was Dachau im Spiel hielt.

Dass die Gastgeber das Spiel nicht mehr kippen konnten, lag nicht zuletzt an einer überragenden Torhüterleistung von Julius Rothfischer. Der Regensburger Schlussmann zeigte zahlreiche Glanzparaden und wurde vollends zum Matchwinner, indem er gleich mehrere Siebenmeter der Dachauer entschärfte. Insgesamt zugesprochene 10 Siebenmeter für den ASV Dachau mündeten lediglich in 5 Toren – 5 Versuche der Hausherren entschärften Rothfischer und die ESV-Defensive eindrucksvoll. In den entscheidenden Phasen behielten die Bunkerboys kühlen Kopf und machten in der Schlussminute den 30:25-Endstand perfekt.

Nach diesem gelungenen, aber kräftezehrenden Einstand richtet sich der Blick direkt nach vorne: Am kommenden Wochenende steht das erste Heimspiel der Saison an. Dann empfangen die Bunkerboys den TSV Haunstetten in der heimischen Halle an der Dechbettener Brücke. Die Mannschaft brennt darauf, den Schwung mitzunehmen und gemeinsam mit den eigenen Fans den „Bunker“ zur Festung zu machen.

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