Die Damen 3 des ESV Regensburg erwischten einen schwierigen Start in die Partie. Insbesondere in der Anfangsphase verhinderten viele technische Fehler und ein zu langsames Angriffsspiel einen besseren Beginn. Dennoch blieb Regensburg zunächst dran und konnte die Partie bis zum 6:6 ausgeglichen gestalten.
Anschließend übernahm Oberviechtach jedoch zunehmend die Kontrolle. Die Gastgeberinnen nutzten die Fehler des ESV konsequent und erspielten sich bis zur Halbzeit einen 14:10 Vorsprung. Der ESV musste damit mit einem Rückstand in die Pause gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte Oberviechtach den Vorsprung zunächst behaupten. Regensburg gab sich jedoch nicht auf und arbeitete sich mit wesentlich mehr Zug und Konsequenz Schritt für Schritt zurück in die Partie, sodass der das Spiel schließlich in der Schlussphase noch einmal richtig spannend wurde.
Beim 19:19 in der 43. Minute gelang dem ESV der Ausgleich. Oberviechtach konnte anschließend zwar wieder auf 21:19 davonziehen, doch Regensburg zeigte große Moral und kämpfte sich erneut heran. Beim Spielstand von 22:22 in der 51. Minute ließen die Gäste zu viele Chancen liegen, sodass Oberviechtach kurz vor Schluss nochmals mit 24:22 in Führung gehen konnte. Doch der ESV Regensburg bewies auch jetzt nochmal Nervenstärke: Mit einem 7m-Treffer zum 24:23 und dem Ausgleich ebenfalls von der 7m-Linie zum 24:24 in der Schlussminute sicherte sich der ESV Regensburg einen Punkt in Oberviechtach.
Insgesamt können die Bunkerladies nach diesem unglücklichen Start und einem über weite Strecken bestehenden Rückstand im Spiel zufrieden mit diesem Ergebnis sein. Der ESV zeigte eine starke kämpferische Leistung und Nervenstärke insbesondere in der Schlussphase.
Es spielten:
Mia Geyer (1), Ronja Flemming (4), Lea Steichen (1), Lena Ferschl (1), Marlene Sohr, Mia Grosam, Anna Hofmann (6), Joline Wrabletz (11), Miriam Bayer, Miriam Tetzlaff, Nena Fuchs (TW)