„Hoher“ Trainingsbesuch eines ESV-Gewächses aus Berlin
Regensburg – Vor Wochenfrist beendete der ESV 1927 Regensburg das Handball-Jahr 2025 mit einem vorsilvesterlichen Kracher: dem 27:22-Erfolg beim favorisierten Bergischen HC. Nach dem bereits vierten Sieg im sechsten Spiel in der Fremde war die Stimmung entsprechend gut.
Am Montag erhielten Bayerns beste Handballerinnen dann prominenten Trainingsbesuch: Nils Lichtlein und Lauro Pichiri vom Deutschen Meister Füchse Berlin waren zu Gast im Bunker. Nationalspieler Lichtlein ist gebürtiger Regensburger und freute sich, bei seiner Rückkehr an alter Wirkungsstätte viele bekannte Gesichter zu treffen. Der Fokus der Bunkerladies lag aber natürlich auf der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den TuS Lintfort am kommenden Samstag: Das Team möchte das Spiel unbedingt gewinnen und einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Wie bei vielen Neujahrsvorsätzen besteht aber auch hier die Gefahr, dass sie nicht in die Tat umgesetzt werden.
ESV-Trainer Bernhard Goldbach hat die deutliche 22:33-Heimniederlage des Teams von Trainerin Bettina Grenz-Klein gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen nicht gefallen. „Lintfort hat was gutzumachen und sie werden alles daransetzen, die im Derby verlorenen Punkte an anderer Stelle zurückzuholen. Angeschlagene Boxer sind besonders gefährlich.“ Der Traditionsverein von der holländischen Grenze lässt ohnehin nichts unversucht: Rückraumspielerin Vakare Damuleviciute wurde vom Bergischen HC losgeeist und war gegen Leverkusen bereits im Einsatz.
Bei der niederländischen U20-Nationalspielerin Femke Kleijkers wird erwartet, dass die Spielberechtigung im Duell gegen Regensburg vorliegen wird. „Lintfort ist eine absolute Wundertüte. Man weiß nie, wie sie auftreten. Mit Liga-Toptorjägerin Svenja Rottwinkel und Kreisläuferin Jana Willing verfügen sie über zwei sehr erfahrene, brandgefährliche Akteurinnen“, sagt Regensburgs Sportlicher Leiter Robert Torunsky. Deren Wirkungskreise müssen eingeschränkt werden, ohne die anderen Lintforterinnen zu vernachlässigen. Gegen den Bergischen HC klappte dies sehr gut.
„Wir haben den Anspruch, dass wir gewinnen“, sagt Coach Goldbach, aber jedes Spiel in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen sei aufs Neue schwierig. „Mit dem Selbstvertrauen der Vorwoche und unseren tollen Fans im Rücken wollen wir erfolgreich ins neue Jahr starten.“ Mit einem Zweier hätten die auf Rang acht des Sechzehner-Feldes notierten Gastgeberinnen (12:10 Punkte vor dem Anpfiff) mehr als doppelt so viele wie der Dreizehnte aus Nordrhein-Westfalen (6:16). Dafür wollen sie wie gewohnt alles in die Waagschale werfen und den ersten Neujahrsvorsatz einhalten.
Anwurf an der Dechbettener Brücke ist wie gewohnt um 18.30 Uhr.
Tickets:
Eine Reservierung der Tickets auf der ESV-Handball-Website wird empfohlen: https://handball-esv1927.de/abteilung/tickets/ An der Abendkasse gibt es ein Kontingent an Restkarten.
Wahl:


Gleich zwei ESV-Spielerinnen stehen zur Wahl für den „German Handball Award 2025“: Kreisläuferin Sara Mustafic kann zum „Publikumsliebling des Jahres“ gewählt werden, Torhüterin Joelle Arno zur „Beachhandballerin des Jahres“: https://www.handball-world.news/artikel/auf-einen-blick-alle-nominierten-der-german-handball-awards-2025-1179883 Bis zum 22. Januar 2026 kann noch abgestimmt werden.

