Heimspiel gegen Tabellennachbarn Bergischer HC
Regensburg – Seit Ende August läuft die Saison 2025/26 in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen – und nun ist ein Ende in Sicht. Der ESV 1927 Regensburg biegt mit dem Heimspiel gegen den Bergischen HC am Samstag auf die Zielgerade ein, bevor bis Ende Mai noch die Auswärtspartien in Lintfort und Freiburg sowie die finalen Heimspiele gegen Mainz und Rostock anstehen.
Das Team von Trainer Bernhard Goldbach steht mit 28:22 Punkten auf Rang sechs und somit hervorragend da. Im „Schlusssechstel“ der Saison gilt es nun, diese Platzierung zu verteidigen. Einen großen Schritt können die Oberpfälzerinnen mit einem Zweier gegen den Tabellennachbarn (7., 27:23 Punkte machen). Anpfiff ist am Samstag um 18:30 Uhr im „Bunker“.
Der Bergische HC hatte sich von der Spielzeit deutlich mehr versprochen: Das Team galt vor Rundenbeginn als Aufstiegskandidat und verstärkte sich zusätzlich noch mit der Schweizer Nationalspielerin Norma Goldmann. Die ursprünglich zum Saisonende scheidende Trainerin Kerstin Reckenthäler verließ das Team vorzeitig, seitdem schwingt die Sportliche Leiterin Assina Müller das Zepter. Auch sie hatte sich sicherlich mehr versprochen, gerade die Heimniederlage zuletzt gegen Leverkusen und zuvor die 19:32-Abreibung im Stadtderby gegen Solingen-Gräfrath haben weh getan.
Folglich sind die Spielerinnen um die amtierende Torschützenkönigin Svenja Mann in Regensburg auf Wiedergutmachung aus. „Auch wenn die Ergebnisse des Bergischen HC zuletzt nicht gut waren, ist das vom Kader her immer noch ein Topteam der Liga, das an einem guten Tag jeden schlagen kann“, sagt der Sportliche Leiter Robert Torunsky. Letzteres gelte auch für die Bunkerladies, auch wenn die vor Wochenfrist beim ambitionierten Tabellenzweiten Berlin mit 32:39 das Nachsehen hatten.
ESV-Trainer Bernhard Goldbach und sein Team hatten den Gegner im Hinspiel mit einer offensiven Deckungsformation entzaubert und kurz vor dem Jahreswechsel überraschend deutlich beim Favoriten gewonnen. „Das ist ein ganz neues Spiel. Wir müssen in der Abwehr deutlich griffiger sein als gegen Berlin. Dafür brauchen wir jeden Prozentpunkt, gerade auch von der Tribüne“, fordert Goldbach. Ein weiterer Schlüssel sei das Tempospiel, um den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen und die kompakte Deckung vor ihrer Formierung zu erwischen. Die Vorzeichen für ein spannendes Spiel stehen gut. Anwurf ist um 18.30 Uhr.

