Tolle Nachrichten für den ESV 1927 Regensburg und Daniel Kessler: Der Co-Trainer des einzigen bayerischen Vertreters in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen absolvierte zwischen Mai und September erfolgreich die Zertifikatsausbildung des Deutschen Handballbundes (DHB) zum „Nachwuchstrainer Leistungssport“. Die anspruchsvollen Inhalte – für die Teilnahme müssen hohe Anforderungen erfüllt werden – passten herv
orragend zum Profil des B-Lizenz-Inhabers (Handball) und A-Lizenz-Inhaber (Fitness). „Langfristiger Leistungsaufbau im athletischen Bereich“, „Coaching von Nachwuchstalenten – mental und außerhalb der Halle“ und „Entwicklungsfelder für Nachwuchsathleten aus Sicht des Frauen-Bundestrainers Markus Gaugisch“ waren nur einige der spannenden Themenfelder bei den Präsenztagen. Zu den Highlights zählten auch Fachgespräche mit Nationalmannschaftkapitänin und Vize-Weltmeisterin Alina Grijseels sowie den Jugend-Bundestrainern Michael Schweikart, Erik Wudtke und Heike Ahlgrimm. Dazu gab es noch Einblicke in die Nachwuchsarbeit der MT Melsungen sowie intensiven Austausch mit zahlreichen weiteren Leistungsvereinen aus den Männer- und Frauen-Bundesligen.
„Die Ausbildung hat viel Spaß gemacht und mein Wissen sowie das Netzwerk enorm erweitert“, freute sich Daniel Kessler nach der Bestätigung der erfolgreichen Zertifikatsarbeit zum Thema „Angriff individuell: Entwicklung der Handlungskompetenz im 1:1 gegen einen offensiv bzw. isoliert verteidigenden Abwehrspieler“ und dem Erhalt der Urkunde. ESV-Jugendleiterin und stellvertretende Abteilungsleiterin Katja Goldbach lobte das außergewöhnliche Engagement Kesslers über das Zweitliga-Team der Bunkerladies hinaus: „Unter Daniels Federführung wurde das ESV-Jugendkonzept überarbeitet und erweitert.
Wir wollen die Talentförderung auch noch stärker um unsere bestehenden und weitere Schulkooperationen ausweiten.“ Auch interne Fortbildungen sind in Planung, damit auch in Zukunft weitere Top-Talente wie die Nationalspieler Nils Lichtlein und Laura Kuske oder Franziska Peter im ESV-Nachwuchs ausgebildet werden. „Wir planen zusätzlich eine besondere Talentförderung, die es so in Regensburg und der Region noch nicht gab und gibt. Die Vorbereitungen dafür laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren, aber im Moment können wir leider noch nicht mehr verraten“, spricht Katja Goldbach von einem „weiteren Quantensprung“ für das bayerische Aushängeschild im Frauenhandball.

