ESV 1927

Damen I

„Hello again“

H.C. Wagner
Foto: H.C. Wagner

Sechstes Duell in 16 Monaten mit den Kurpfalz Bären

„Hello again“, immer wieder die Kurpfalz Bären Ketsch: Auf kein Team sind die Zweitliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg häufiger getroffen, am Samstagabend kommt es zum bereits sechsten Aufeinandertreffen in den vergangenen 16 Monaten. Beim Vorbereitungsturnier in Bönnigheim kreuzen die beiden Mannschaften alljährlich im August die Klingen, dazu wurden die Team in der abgelaufenen Saison auch im DHB-Pokal gegeneinander ausgelost. Dort konnten die Regensburgerinnen mit 27:22 ebenso die Oberhand behalten wie im Hinrundenspiel in Ketsch (31:22), in der Rückrunde mussten die Ober- gegen die Kurpfälzerinnen jedoch eine 21:26-Heimniederlage quittieren.

Die Ketscherinnen spielten – auch nach einigen Nachverpflichtungen – eine bärenstarke Rückrunde und hielten als Tabellenelfter souverän die Klasse. In dieser Saison läuft es schon in der Hinrunde besser für die Mannschaft von Trainerin Franziska Steil, die mit 8:8 Punkten die exakt gleiche Bilanz wie Regensburg aufweist. Zuletzt musste sich das Team mit 25:29 beim starken Aufsteiger Kirchhof geschlagen geben, Steil war dabei besonders über die schwache erste Hälfte (8:18) enttäuscht. Vor eigenem Publikum in der Neurotthalle möchte sich das Team nun rehabilitieren.

Die Gäste aus Regensburg möchten ihrerseits an die gute Leistung vom 34:28-Heimsieg im Derby gegen Gröbenzell anknüpfen. Mit Blick auf die Tabelle und vier sichere Absteiger im 16er-Feld tun gerade Auswärtspunkte doppelt gut. Ein Schlüssel wird sein, in der Offensive eine hohe Trefferquote zu haben und sich ähnlich wenige Ballverluste wie gegen Gröbenzell zu leisten. Gegen die oftmals aggressiv-offensiv agierende Deckung muss clever agiert werden, denn das Umschaltspiel, oftmals über die Außen Rebecca Engelhardt und Gianina Bianco vorgetragen, ist sehr gefährlich. Beide sind auch im Positionsgriff stark: Engelhardt weist 35 Feldtore auf, Bianco 33.

„Keine Mannschaft spielt so oft über Außen wie Ketsch. Da ist unsere Deckung anders gefordert als gegen die meisten Teams der Liga“, sagt ESV-Trainer Bernhard Goldbach. Da die Bären über eher kleingewachsene Rückraumspieler verfügen, gilt es, die Durchbrüche zu verteidigen. Gefährlichste Angreiferin ist die bundesligaerfahrene Linkshänderin Svenja Mann (49/10 Tore) im rechten Rückraum, die von der ebenfalls sehr durchsetzungsstarken Amelie Möllmann (24) flankiert wird. Den Angriff orchestriert die erfahrene spanische Spielemacherin Mireia Torras Parera (32/14). „Ketsch ist eine spiel- und kampfstarke Mannschaft, da müssen wir viel investieren, um erfolgreich sein zu können“, prognostiziert Goldbach. „Die Spiele gegen Ketsch waren, auch im Spielverlauf, sehr unterschiedlich. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, hoffentlich mit dem besseren Ende für uns“, sagt der Sportliche Leiter Robert Torunsky. Der letzte Vergleich im August in Bönnigheim endete mit einem Unentschieden – ein Ergebnis, dass es zwischen den beiden Teams in der Neurotthalle noch nicht gegeben hat.

Livestream: 

Die Partie wird ab 18.45 Uhr im kostenpflichtigen Livestream auf der Plattform www.sportdeutschland.tv übertragen.

DHB Pokal

03.09.23

30:28

ESV 1927

2. Liga

 

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